letzte Einsätze  

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Die Freiwillige Feuerwehr Dasing lud zu Ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung in den Bäckerwirt ein.

Nach der Begrüßung von Vorstand Erich Nagl, der allen Anwesenden, den Ehrengästen und vor allem der zahlreich erschienenen Jugendfeuerwehr für ihr Kommen dankte, wurde mit einem Totengedenken den verstorbenen Kameraden gedacht.

Im Anschluss begann Kommandant Michael Huber mit seinem Bericht über das vergangene Jahr. So wurden die Floriansjünger zu 107 Einsätzen im Jahr 2015 alarmiert. Dass nicht jeder Einsatz Routine ist, zeigte der Phosphorbombenfund nahe der Autobahn. So etwas hatte es bis dahin für die Dasinger Feuerwehr noch nicht gegeben. Dabei musste vor allem die Bombe gekühlt werden, bis der Kampfmittelräumdienst zur Entschärfung antrat.  Vom Verkehrsunfall mit einem roten Ferrari über den Brand einer Maschine im Kieswerk oder auch der Brand eines Gestrüpphaufens, die Einsatzarten waren zahlreich. Anhand einer Darstellung erläuterte Michael Huber auch die Einsatzörtlichkeiten.  Wahrgenommen wird dabei meist die Autobahn, die genaue Betrachtung zeigt aber, dass etwa 50% aller Einsätze im Gemeindebereich und somit nicht auf der Autobahn statt finden. Damit das gesamte Einsatzspektrum abgearbeitet werden kann, braucht es natürlich viele Übungen. Über 20 solcher Übungen gab es im vergangenen Jahr, von den allgemeinen mit allen Aktiven, bis zu den Sonderübungen der Maschinisten, der Atemschutzträger aber auch der Führungskräfte wurde in Theorie und Praxis das Handwerk gefestigt.

Da in der Vergangenheit immer wieder über den Strahlenschutz geredet wurden, nahm Huber die Jahreshauptversammlung zur Gelegenheit, die Fakten dazu weiterzugeben.

Bei einer ortsansässigen Firma ist ein Strahler der Klasse 2 verbaut, weswegen die Feuerwehr Dasing, im Rahmen der Hilfsfrist nun eine Strahlenausrüstung erhalten soll. Zum jetzigen Zeitpunkt warte man aber noch auf die Vorgaben aus dem Landratsamt, was die Beschaffung angeht. Huber kann sich gut vorstellen, die Schulungen gemeinsam mit der Feuerwehr Pöttmes zu organisieren, da diese derzeit vor der gleichen Herausforderung steht.

Zum Schluss bedankte sich Huber bei allen 44 aktiven Feuerwehrmännern und Frauen für Ihren wertvollen Dienst, seinem Stellvertreter Michael Wiesner für die Unterstützung das ganze Jahr hindurch, bei den Ausbildern und Warten für die so wichtige zusätzliche Arbeit, bei allen Förderern, den befreundeten Organisationen und auch den Partnerinnen und Partnern für das Verständnis.

Thomas Fiedler, zweiter Jugendwart, berichtete im Anschluss aus der Jugendarbeit. Derzeit sind 14 Jugendliche, davon 2 Mädchen in der Wehr. Im Durchschnitt sind jetzt bei einer Übung 10 Jugendliche mit Eifer dabei. Ein so hoher Mitgliedsstand ist besonders erfreulich, da in der Vergangenheit meist nur 2 oder 3 Jugendliche dabei waren. Neben vielen Übungen fanden auch Film- und Spieleabende statt. Das Gelernte wurde im Dezember beim Wissenstest abgefragt, den alle Jugendliche bestanden. Außerdem konnte die Kameradschaft bei einem Ausflug zum Go-Kart-Fahren und ins Kino weiter gefestigt werden. Zu den Attraktionen im kommenden Jahr zählen wieder ein Ausflug und ein Kinobesuch.

Fiedler bedankte sich bei seinen Kollegen Dominik Nagl und Lukas Rösner für die Unterstützung.

Erich Nagl konnte als Vorstand dann von allerlei Terminen im Vereinsleben berichten. Neben den alljährlichen festen Aktionen wie dem Florianstag, dem Spargelessen oder auch dem Ferienprogramm der Gemeinde war vor allem die Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ mit anschließendem Grillfest ein Highlight. Aber auch der Ausflug im Dezember zur Partnerfeuerwehr nach Kammern in Österreich war ein ganz besonderer Termin. Denn in Kammern findet jedes Jahr ein Krampuslauf statt, bei dem  viele besonders gruselige und hässliche Krampusse mitmachen und versuchen Angst und Schrecken zu verbreiten. Außerdem wurde auf der Hin- und Rückfahrt bei den Christkindlesmärkten in Salzburg und Bad Reichenhall ein Stopp eingelegt. Somit hatte man Gelegenheit, durch die schönen Städte zu bummeln und in Bad Reichenhall die Alte Saline zu besichtigen.  Für 2016 stehen bereits zwei Termine fest. Am 3. Mai feiert die Feuerwehr in Tödtenried den Florianstag und auch eine Leistungsprüfung findet dieses Jahr wieder statt.

Über die Finanzen informierte Andreas Wiesner, erster Kassier des Vereins. Der größte Posten bei den Einnahmen waren die Mitgliedsbeiträge, wobei auch die Spenden zu einem erheblichen Teil beitragen. Bei den Ausgaben waren die Anschaffung der Jacken und T-Shirts, aber auch die Bewirtungskosten der größte Posten.

 Die Revisoren Peter Schadl und Lorenz Arnold hatten vorab die Kasse geprüft und schlugen deshalb die Entlastung der Vorstandschaft vor, der die Anwesenden einstimmig zustimmten.  

Michael Huber, sein Stellvertreter Michael Wiesner und Vorstand Erich Nagl konnten in diesem Rahmen auch wieder zahlreiche Ehrungen und Beförderungen nennen.


von links: Michael Kohler, Manuel Kraus, Marion Oberndorfer, Andreas Stemmer, Gerhard Jung, Alexander Birner, Maximilian Bichler, Thomas Fiedler

Thomas Fiedler wurde für 10 Jahre, Gerhard Jung für 30 Jahre und Michael und Andreas Wiesner für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt. Marion Oberndorfer, Alexander Birner und Michael Kohler hatten die MTA-Ausbildung abgeschlossen und wurden zum Feuerwehrmann (bzw. Frau) befördert. Manuel Kraus, Tobias Lampl, Andreas Stemmer und Max Bichler dürfen sich ab sofort Oberfeuerwehrmann nennen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen der kompletten Vorstandschaft. Nach schriftlicher Wahl konnte Erich Nagl als Vorstand, Andreas Wiesner und Ralf Gründwald als Kassiere und Andrea Huber als Schriftführerin wiedergewählt werden. Den Posten des zweiten Vorstandes gab Michael Huber aufgrund seiner Tätigkeit als Kommandant auf und mit Markus Luschtinetz konnte ein bereits seit mehreren Jahren im Verein tätiger Ersatz gefunden werden. Auch die Revisoren bleiben mit Peter Schadl und Lorenz Arnold die gleichen.


von links: Vorstand Erich Nagl, Kassenwart Andreas Wiesner, Schriftführerin Andrea Huber, Kommandant Michael Huber, stellv. Vorstand Markus Luschtinetz, stellv. Kommandant Michael Wiesner

Zum Ende der Veranstaltung brachten KBM Wolfgang Hittinger und Alt-KBI Gerd Auer noch Ihre Glückwünsche entgegen und  Vorstand Erich Nagl dankte allen Anwesenden für ihr Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr Dasing.

   
   
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